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„Tauche Deinen Füller niemals in Betriebstinte!“


Auf sie aufmerksam wurde ich schon in 2003. Da war sie noch Azubi in unserem Tagungshaus. Monatelang hatte ich überlegt, ob und wie ich es wohl fertig bringe, Melanie etwas näher kennenzulernen. Schließlich und endlich, nach langem Zaudern, sprang ich über meinen schüchternen Schatten und lud sie zum Essen ein. Die Abfuhr war kolossal: mit Kollegen geht sie weder weg, noch mache sie mit denen irgendwie irgendwelche Freizeitaktivitäten. Prinzipiell nicht, aber auch vor Angst vor dem Gelaber der anderen Kollegen. Natürlich konnte ich sie verstehen: sie war damals noch während der Ausbildung schwanger geworden, die Beziehung hielt nicht. Sie zog wieder zu ihren Eltern und setzte die Ausbildung nach dem Mutterschutz fort. Wenn also jemand Ahnung bzw. Angst vor dem Getratsche hat, dann ja wohl sie. Aber schade war es schon, daß sie noch nicht mal mit mir einfach nur ausgehen wollte.

Den starken Eindruck, den sie schon damals auf mich machte, ließ mich ein paar grundsätzliche Gedanken spinnen, die zunächst überhaupt nichts mit Melanie direkt zu tun hatten: könnte ich es mir vorstellen, mit einer Frau zusammen zu sein, die schon selbst Mutter ist? Würde ich es mir zutrauen, irgendwann einmal die Rolle eines Ersatzvaters einzunehmen? Bis zu diesem Zeitpunkt verneinte ich diese Vorstellung vehement.

Aber was war denn so abwegig daran? Nehmen wir doch mal – Melanie. Höchst hypothetisch zwar, aber machen wir es doch mal an ihrem Beispiel fest: nehmen wir an, wir würden uns ineinander verlieben. Sie ist zwar ein paar Jahre jünger als ich, aber da sie schon Mutter ist, sieht sie die Welt mit ganz anderen Augen als andere junge Damen ihres Alters. Für ihren kleinen Hosenscheißer (der in 2003 erst ein Jahr alt war) hätte ich mich sicher auch begeistern können: liebt man die Mama, liebt man automatisch (naja, nicht ganz automatisch – aber man gibt sich doch Mühe!) auch ihr Kind, oder? Also – rein hypothetisch natürlich. Im richtigen Alter bin ich ja zum Papawerden.

Alles, was ich zu jener Zeit über Melanie wusste, war, dass sie ihre Ausbildung eine Zeitlang hat unterbrechen müssen, weil sie ein Kind bekommen hatte. Sonst wusste ich nichts. Sie machte… mich etwas nervös. Aber die Zeit verging, Monat um Monat, und ich merkte, dass ich Melanie plötzlich mochte. Anfangs war das nämlich gar nicht so gewesen. Was nichts daran änderte, dass sie mich nervös machte. Man kann sich nicht vorstellen, welch große Aufbietung an Konzentration es erforderte, ihr irgendetwas Kompliziertes zu erklären, wenn sie keine 15 cm neben mir saß! Dieser Geruch, diese Ausstrahlung, diese hübschen Beine…!

Ok, das Thema war dann lange für mich durch, als sie sich strikt weigerte, weder mit mir noch mit anderen Kollegen nach der Arbeit irgendetwas gemeinsam zu unternehmen. War aber nicht so dramatisch, denn ich war ja weder verliebt in sie noch wollte ich das werden. Allein schon, weil sie damals noch viel zu jung war und eben auch wegen dem Kind. Ich fand sie damals halt einfach nett und ein wenig geheimnisvoll und sah sie tatsächlich nur als potentielle Freizeitbekannte, mit der man einfach nur nett etwas Zeit verbringen könnte.

Irgendwann war ihre Ausbildung zu Ende und als sie uns mal ein paar Wochen später im Betrieb esuchte, fragte ich sie ganz schüchtern, ob sie jetzt, wo sie ja nicht mehr bei uns sei, nicht DOCH mal mit mir Badminton spielen wolle. Sie wollte!

So ging´s los. Zwei Jahre lang spielte ich mehr oder weniger regelmäßig mit ihr Badminton, ging mit ihr ins Kino, spazieren, essen, in Museen, ins Theater. Ich lernte ihren kleinen Sohn kennen, ich war ab und zu bei ihr zuhause (sie lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Sohn zusammen in einem Mietshaus mitten im Nichts in der Nähe von Windeck, etwa 45 km von mir entfernt) eingeladen. Und irgendwann rückte sie so nach und nach mit ein paar ziemlich furchtbaren Details z. B. über ihre „Beziehung“ zum Vater ihres Sohnes und die Entstehungs- geschichte ihres Sohnes heraus. Mir wurde richtig übel. Niemand sollte in jungen Jahren (oder besser: nie!) so etwas erleben müssen. Ich will das hier nicht ausbreiten. Sie wurde dank dieser Erlebnisse zwangsläufig vorsichtig, zurückhaltend, in sich gekehrt, verschlossen bis oben hin, misstrauisch und – eiskalt. Ich konnte es verstehen.

Irgendwann in dieser Zeit passierte mir „Klaudia“ und der Kontakt zu Melanie wurde etwas weniger. Ich erzählte Melanie nicht sehr viel von den Dingen, die mir mit Klaudia widerfuhren, denn im Grunde wusste ich ja, wie dumm ich war und wie hilflos ich mit mir Jojo spielen ließ. Ich wollte mich nicht allzu sehr gegenüber Melanie bloßstellen. Aber: Melanie schien es zu imponieren, wie sehr ich für meine offensichtlich aussichtslose Sache mit Klaudia zu kämpfen bereit war. Melanie merkte (wenn ich mit ihr Badminton spielte) zum Beispiel immer, wenn ich tags zuvor mit Klaudia telefoniert hatte: dann drosch ich Melanie nämlich immer voller Wut die fiesesten und allergemeinsten Federbälle um die Ohren…

Erst nachdem sich das Thema Klaudia im Februar 2005 erledigt hatte, sprach ich mit Melanie über die ganze Geschichte. Danach war Klaudia so gut wie nie wieder ein Thema gewesen zwischen uns. Ich traf Melanie weiterhin mehr oder weniger regelmäßig – und plötzlich begannen ihre SMS an mich mit solchen Worten wie „hallo Süßer“, es wimmelte darin nur so von „Bussi“ hier und „umarme Dich“ da. Wenn wir telefonierten, war sie zuckersüß, legte sogar sowas wie gefühlvolles Timbre in ihre Stimme. Ich erwähne das deshalb, weil sie, wenn sie mir leibhaftig gegenüberstand, die Zurückhaltung und Kühlmaschine in Person war. Also bildete ich mir auf die anderen Dinge erstmal nichts ein. Aber von Monat zu Monat erfuhr ich mehr von ihr. Und von Monat zu Monat sah ich sie seltener, leider. Sie hatte zwischenzeitlich wieder den Arbeitgeber gewechselt und versah nun ihren Dienst in einer modernen Sklavenhalterei mit 6-Tage-Woche, Wechselschichten und miesem Lohn. Nennt man „Hotellerie“…

Ich glaube, vor etwa einem Jahr passierte es dann: ich wusste plötzlich, dass es schwierig werden würde, Melanie weiterhin als diejenige zu sehen, wie es für mich besser gewesen wäre.

So ist das halt: wenn sich Zurückhaltung und Verschlossenheit ändert in Vertrauen, erzeugt das fast zwangsläufig eine gewisse Nähe. Und wo die ist, ist es bis zu Emotionen nicht mehr weit. Ein Beispiel? Ich war mit ihr im Kino gewesen. Wie immer saßen wir unsere traditionelle Stunde davor beisammen, schlürften einen Cocktail und erzählten uns was. Erlebnisse vom neuen Job, ein bißchen Familientratsch...nichts für die Ewigkeit also. Nach dem Film waren wir noch was trinken – und es drohte bereits ein ähnlich maues Gespräch zu werden. Dann aber drehte es sich. Durch meine „penetranten“ (Zitat Ende) Fragen drang ich endlich wieder einmal durch ihren harten Panzer hindurch. Und es war so schön zu erleben, wie ein Mensch auftaut, wie er sich öffnet und endlich, endlich bereit ist, ein Stückchen Vertrauen zu verschenken. Und das schönste war, daß ich, als sie einen kleinen Teil ihres Innersten nach Außen kehrte, sie bat, mir ihre Hand zu geben. Und sie sie mir gab.

Hurra!

Dennoch war sie damals so meilenweit davon entfernt, auch nur zu ahnen, daß ich Wachs in ihrer Nähe bin, daß es schon an Blindheit grenzt. Denn eines der Themen, um die es da ging just in dieser Situation, war ihr Bedauern über das völlige Fehlen eines Mannes, den sie interessant finden könnte. Das war dann der Moment, wo ich meine Maske ganz, ganz fest vor mein Gesicht halten musste. Und es war plötzlich gar nicht mehr so schön, in ihren Gedanken zu stöbern…

Wieder ein paar Monate später „kippte“ es. Anlass dazu gab sie mir keinen. Außer, daß sie mir im Laufe der Zeit mehr und mehr vertraute und ich sie einfach besser kennenlernte. Naja – und sie ließ mir weiterhin ihre in honiggetränkten SMS zukommen. Gegen das „Kippen“ wehrte ich mich auch diesmal mit Händen und Füßen. Vor allem, weil sie stets betonte (auch wenn ich eigentlich nicht daran fragte), daß sie mit einem Freund überhaupt nichts anfangen könne: keine Zeit, kein Nerv, keine Notwendigkeit, alles Schweine.

Half aber nix. Es erwischte mich. Und nahm mir vor, es ihr zu sagen bzw. sowas wie einen romantischen, passenden Rahmen dafür zu schaffen. Einen ersten – indirekten – Korb gab sie mir letzten Herbst schon. Der war aber eher allgemein gehalten; sie schließ es kategorisch aus, daß in den kommenden Jahren irgendein Mann in ihr Leben treten könnte.

Melanie ist ein merkwürdiger und relativ undurchsichtiger Mensch, und genau so merkwürdig und undurchsichtig waren lange Zeit meine Gefühle für sie.

Anfang des Jahres plauderte eine gemeinsame Freundin aus dem Nähkästchen: ich könne mir Melanie aus dem Kopf schlagen, sie mag mich zwar, aber mehr sei da nicht drin. Das machte mich sehr traurig. Denn immer dann, wenn ich für mich mal wieder genau zu dem gleichen Entschluss gekommen war, kam von ihr irgendetwas, was die Hoffnung und die Gefühle wieder anfachten. Ich werde vermutlich nie erfahren, ob ihr das jemals bewusst gewesen war…

Zu jenem Zeitpunkt, also im Februar dieses Jahres, dachte ich daß die Geschichte eigentlich gegessen sei. War sie aber nicht. Noch nicht ganz. Daher… kurz zu Melanies eigener Lebenssituation, wie sie sich mir im März darlegte (das muss jetzt sein - sorry): sie lebte mit ihren Eltern und ihrem Sohn etwa 45km von mir entfernt. Aufgewachsen ist sie bis zu ihrem 15. Lebensjahr im nördlichen Ruhrgebiet (ca. 130km von hier) und musste dann mit ihren Eltern aufgrund eines neuen Arbeitsplatzes des Vaters mit Sack und Pack umziehen ins Rheinland.

Aufgrund ihrer eigenen Arbeitszeiten und der eigentümlichen Lebensumstände als alleinerziehende Mutti sah ich sie nur sehr selten, vielleicht einmal, höchstens zweimal im Monat. In ersten Vierteljahr 2006 sah ich sie so gut wie gar nicht, denn wenn sie ein aktuelles Problem hat, brütet sie das stets alleine aus, um dann ihre Umwelt erst danach mit den dann feststehenden Tatsachen bzw. Ergebnissen zu beglücken. Wie ich dann Anfang April erfuhr, gab es ein solches aktuelles Problem:

Ihre Eltern hatten das Haus, wo sie zur Miete lebten, zu Ende Juni 2006 gekündigt, Melanie sollte sich möglichst sofort nach einer neuen Arbeitsstelle in der alten Heimat umsehen, ihre jetzige Stelle dann kündigen um dann stante pede in die alte Heimat zur Oma ziehen. Dort sollte sie eine passende Bleibe für sie, ihren Sohn und ihre Eltern umsehen. Melanie wurde vor diese vollendete Tatsachen gestellt und wollte nicht umziehen! So wie ich es aus ihren zarten Andeutungen las, war EIN Grund dafür: ich. Himmel, mir wurde heiß und kalt! Da saß nun ein kleines Häufchen Elend auf meiner Couch, völlig überfahren von den Tatsachen, die ihre Eltern geschafft hatten und sah mich hilfesuchend an. Ich überlegte fieberhaft, welche Möglichkeiten es gäbe, um Melanie hier in meiner Nähe halten zu können. Und mir fiel ein, daß sie ja ein Anrecht auf eine Tagesmutter hat, da sie ja eine feste Anstellung vorweisen könne und somit auch gut alleine in einer eigenen kleinen Wohnung zurechtkommen könnte. Sollen doch die Eltern in ihre Heimat zurückziehen, wenn sie wollen! Sie fand das eine gute Möglichkeit und versprach, sich gleich am nächsten Tag darum zu kümmern.

An jenem Abend kamen wir uns zum ersten Mal körperlich etwas näher. Überraschung!! Wer geglaubt hat, daß ich mich in Damen verliebe, mit denen ich zuvor ins Bett steige, irrt gewaltig. Den letzten Sex hatte ich im Jahr 2000. Seitdem nicht mehr. Alle Damen, die ich danach auf vielerlei Weise interessant fand (und die ich in meinen Blog - Einträgen schon eingehend beschrieb), verkehrten leider nur rein platonisch mit mir. Ich glaube, inzwischen hab ich wohl eh schon verlernt, wie das geht: Sex…

Auch mit Melanie wurde das nun keine typische, auf die Horizontale verlegte „Unterhaltung“. Nein, aber es muß ihr klar geworden sein, daß ich ALLES tun würde, um sie in meiner Nähe zu halten. Dennoch (oder vielleicht auch eben deswegen) sah ich sie nach diesem Abend noch genau zweimal. Das Thema Tagesmutter fiel nie mehr, nachdem ich mal nachgehakt hatte und nur eine kurz angebundene Antwort bekam. Auch erfuhr ich nicht, wie es nun mit ihren Plänen (bzw. den Plänen ihrer Eltern) weiter ging. Ich wurde fast verrückt vor Sorge! Sie reagierte nicht mehr auf meine SMS, Anrufe auf ihren AB blieben unbeantwortet, sie war wie vom Erdboden verschwunden. Ich wusste gar nichts mehr. Was war nur los?? Was passierte da mit ihr? Wie geht es ihr? Wie geht es weiter? Was kann ich tun? Es waren nicht nur die Hoffnungen auf den Beginn dessen, was man so landläufig „partnerschaftliche Beziehung“ nennt, nein, ich machte mir tatsächlich hauptsächlich Sorgen um sie selbst und ihr Wohlergehen.

Anfang Juni schrieb ich ihr einen Brief, der, mit zig Anspielungen gespickt, eigentlich nicht anders zu deuten war als das, wie´s nun mal wirklich war: ich wollte wirklich mit ihr zusammen sein. Es dauerte knapp zwei Wochen, ehe sie sich daraufhin rührte. Mit einem Brief, der ziemlich trocken, aber nicht unbedingt abweisend war. Sie behauptete darin sogar, ich sei ein Teil ihres Lebens und sie habe sich wegen ihrer Sorgen von allem und jedem völlig zurückgezogen. Kurz darauf telefonierten wir und verblieben so, daß sie sich bald wieder bei mir melden würde, weil sie sich mit mir treffen will. In den nächsten drei Wochen hörte ich dann aber immer noch nichts von ihr, zu ihrem Geburtstag am 1. Juli schickte ich ihr dann einen weitaus offeneren Brief (mangels Gelegenheit, es ihr persönlich zu sagen, blieb mir leider nichts anderes übrig), der bis heute – man ahnt es sicher – unbeantwortet blieb. Ich wusste also immer noch überhaupt nichts über ihre private Situation, hatte keine Ahnung, ob sie überhaupt noch im Rheinland lebt. Nichts. Daß ich ein Teil ihres Lebens bin, erschien mir langsam aber sicher als grandioseste Übertreibung des Jahres. Es scheint Mode zu werden, mich ohne große Worte oder gar Erklärungen einfach abzusägen. In meinem letzten Brief an Melanie schrieb ich, daß ich sogar mit einem Korb von ihr leben könnte, sie aber auf gar keinen Fall als Menschen und Freund verlieren möchte, wenn sie sich doch nur bitte bald bei mir meldet, damit ich nicht mehr in dieser blöden doppelten Unsicherheit leben muß.

Wenn man will, durchlebte ich, solange ich es jetzt noch zuließ, mit Melanie das gleiche, was Bego mir vorgeworfen hat: den Rückzug. Es ist wohl wahr, daß ich über den Winter mit eigenen Dingen zu kämpfen hatte, durch die ich manchmal nicht ganz so liebenswürdig und mitteilsam war wie sonst. Ich zog mich zwar auch mal zurück, brüskierte aber niemanden durch völlige Ignoranz. Ich verbrachte mit Bego immer noch sehr viel Zeit. Aber solange manche Themen noch nicht spruchreif waren, blieb das eben in mir. Was aber nun Melanie mit mir machte, ging noch viel weiter. Sie ignorierte mich völlig, ließ mich mit schlechten Neuigkeiten, die sie betreffen, einfach stehen und reagierte überhaupt nicht auf meine Nachfragen, wie es ihr geht – geschweige denn wie sie zu mir steht. So wie sich Bego Gedanken um mich machte, machte ich mir sie wegen Melanie – und noch viel mehr.

Mir wurde danach allmählich klar, ich hatte mich mit meiner Offenheit bei Melanie völlig der Lächerlichkeit preisgegeben; sie suchte nur ne Möglichkeit, ihren Mangel an Vertrauen (was sie stets betonte – sie vertraut aus Prinzip niemandem!) an mir abzubauen und ich hatte meinen Zweck schon seit Monaten erfüllt. Sie schrieb mir ja sogar im Juni als Antwort auf meinen Brief, daß sie nur an sich denkt, eigenbrötlerisch ist, gefühlstaub und Realist. Was immer das heißen mag – ich möchte inzwischen eigentlich kein Teil mehr davon sein. Dann bin ich doch lieber noch weitere sechs Jahre Single, ehe ich mein Herz an einen so verqueren und antiemotionalen Menschen verschenke.

Durch einen puren Zufall sprach ich Mitte August mit einer gemeinsamen Bekannten von ihr und mir, die wie ich auf eine Geburtstagsfeier eingeladen war: „Mööönsch Junge, hast du mal was von der Melanie gehört, seit sie weggezogen ist…?“

Ja echt, sie ist so gegen den 20. Juni tatsächlich mit ihren Eltern zurück in ihre alte Heimat gezogen. Schon Wochen zuvor hatte sie ihre Arbeit gekündigt. Sie hat sich nicht verabschiedet, sie hat sich bis heute nie wieder bei mir gemeldet. Nicht, daß ich jetzt noch groß Wert darauf legen würde.

Frauen. Man muß sie einfach lieben. Das sagte ich zwar schon einmal, aber man kann es nicht oft genug wiederholen, oder?

Gute Nacht, da draußen

5.11.06 12:54


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